Krawatten
Die Krawatte, auch Schlips genannt, ist eines der wichtigsten Kleidungsstücke für den elegant gekleideten Herrn. Krawatten können das berühmte i-Tüpfelchen darstellen, weil sie Blicke auf sich ziehen und somit auch einen eher „langweiligen“ Anzug zu einem Hingucker umgestalten können. Die Formen und auch die Farben der Krawatten sind sehr stark der jeweiligen Mode unterworfen. Mal sind sie sehr breit geschnitten, dann wieder ganz schmal; mal kommen die Streifen auf, dann trägt man wieder Punkte, Karos, florale Muster oder auch einfarbige Krawatten. Wichtig ist, dass man sich auf dem Laufenden hält, was man gerade trägt, weil man sonst sehr schnell ungewollt die Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann.
Außerdem sollte man sich, bevor man eine Krawatte umbindet, fragen, zu welchem Anlass man sie tragen will. Sollte sie eher edel glänzend sein – wie zum Beispiel auf einer Hochzeitsfeier – oder vielleicht doch lieber sportlich gemustert? Bei einigen Anlässen wird auch das Tragen einer Fliege vorgeschrieben.
Auch der Krawattenknoten verdient besondere Beachtung. Mit dem Knoten bestimmt man ja auch die Länge des Binders. Reicht die Krawatte zum Beispiel nur bis zum Bauchnabel, hat man etwas falsch gemacht. Entweder beim Kaufen oder beim Binden. Normalerweise sollte eine Krawatte so lang sein, dass sie mit der unteren Spitze auf den Hosenbund stößt. Auch der Knoten an sich sollte ordentlich aussehen. Denn auch die schönste und edelste Krawatte kann durch einen schlecht gebundenen Knoten billig und hässlich wirken. Es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten seinen Schlips elegant um seinen Hals zu knoten. Wer dazu mehr wissen möchte, findet hier einige Anleitungen.
Was man auf keinen Fall tun sollte...
Es gibt einige, die nicht besonders geschickt darin sind Krawatten zu binden. Deshalb suchen sie sich jemanden, der es gut kann, lassen sich die Krawatte binden und öffnen den Knoten nie wieder ganz. Das ist der Tod jedes Binders. Denn schon nach zwei- oder dreimaligem Tragen sieht man dem Knoten an, dass er nicht mehr ganz „frisch“ ist. Der Knoten zieht sich nämlich immer enger zusammen und wird deshalb auch optisch immer kleiner. Was man der Krawatte damit antut, sieht man am Besten, wenn sich der Knoten dann doch mal öffnet. Was man dann sieht, bekommt niemand wieder glatt gebügelt. Deshalb sollte man auf jeden Fall etwas Zeit dafür investieren das Knoten der Krawatte selbst zu erlernen und es dann jedesmal wieder üben, wenn man wieder einmal eine umlegen darf.